Vom Lob der Arbeit

PSYCHIATRIE-MUSEUM BERN

„Vom Lob der Arbeit“
1855 – 2020

«Bei anhaltend günstiger Witterung konnten Heu, Emd und Getreide ohne grosse Mühe … eingeheimst werden»

9. Mai 2009 – 24. April 2010

Wechselausstellung im Psychiatrie-Museum Bern:

Organisations-Reglement 1866:
‘§. 49. … Dagegen gehört zu den wesentlichen Mitteln … eine angemessene, den … Kranken entsprechende Beschäftigung derselben, wozu in dem grossen Haushalt, in den verschiedenen Werkstätten, in Gärten, Feld und Wald reiche Gelegenheit vorhanden ist.’

Im Auftrag des Kantons an die Irren-, Heil- und Pflegeanstalt Waldau Mitte 19. Jahrhundert wird die Arbeit von Insassen als Beitrag zur Selbstversorgung gesehen. Erst allmählich entwickelt sich die Einsicht, dass Tagesstruktur und sinnvolles Tun einen therapeutischen Wert haben. Es entstehen Formen der Arbeits- und Beschäftigungstherapie, die sich bis heute zu Werkstätten, Ateliers, Wiedereingliederungsmassnahmen und Job Coach-Projekten weiterentwickelt haben. Dieser Verlauf wird in Beispielen aus der Perspektive der Betroffenen und der Helfenden dokumentiert. Ein Ausblick in die Zukunft schliesst die Reise ab.

Flyer zur Ausstellung

Psychiatrie-Museum Bern
Bolligenstrasse 111, 3000 Bern 60

Konzept: Marie-Louise Käsermann, Werner Jutzeler
Mitarbeiter: Andreas Altorfer, Heinz Feldmann, Margrit Feldmann & Peter Eichholzer

© Stiftung Psychiatrie-Museum Bern

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