
Das Psychiatrie-Museum Bern ist im Umbruch. In einem partizipativen Prozess hat es eine neue Vision entworfen. Es soll 2030 in neuer Form eröffnet werden. Bis dann bleibt die inzwischen über 20 Jahre alte Dauerausstellung grösstenteils erhalten. Im Frühling 2026 wurden aber einzelne Teile ersetzt und die älteren Teile mit Kommentaren ergänzt.
Die Dauerausstellung liefert einen Einblick in die faszinierende und teilweise beklemmende Geschichte der Psychiatrie. Im Zentrum der Ausstellung steht die international bedeutende Sammlung Morgenthaler mit Objekten aus dem Klinikalltag und künstlerischen Arbeiten von Patientinnen und Patienten (sogenannte ‘outsider art’ oder ‘art brut’). Zu sehen sind u.a. von Adolf Wölfli bemalte Schränke, die er für das Vorgänger-Museum bemalt hatte. Entsprechend liegt der Fokus der Ausstellung auf der Zeit 1850 bis 1950. Im Rahmen der Neuausrichtung des Museums werden zunehmend auch die jüngere Zeit und die uns heute beschäftigenden Fragen behandelt.
In der Ausstellung hat es rund 20 vertiefende Texte von 3 bis 4 Minuten Länge, die sie auf Ihrem Smartphone hören können. Idealerweise nehmen Sie ihre eigenen Kopfhörer mit.